Sommertouren 2019

24. April 19, Zur Krokusblüte am Hündle, Joe Eggert, Christiane Eggert, Horst Michael
Vom Gasthof Hirschen in Steibis ging es mit 40 Teilnehmern bei bestem Wetter zuerst zu den Buchenegger Wasserfällen und weiter über die Bärenschwand Alpe zum Hündlekopf. Hier konnten die blühenden Krokuswiesen bewundert werden. Weiter ging es auf dem Kammweg zur Hochsiedel Alpe und über die Fuchslöcher zur Sonnenhalde Alpe. Der Abstieg über den Tarzan Steg brachte uns wieder zurück zum Gasthaus Hirschen. Nach 5 ½ Std. Wanderung genossen die Wanderer die Einkehr im Hirschen.

22. Mai 19, Zur Narzissenblüte am Vilan, Jutta Trauter, Gitti Thorbecke
In Seewis im Prättigau startete die Wanderung mit 48 Teilnehmern bei leichtem Regen. Es ging auf
einem Bergsträßchen stetig bergan. Rechts und links ließen sich zahlreiche Narzissen und andere Bergblumen auch bei Regen blicken. Unterhalb Ganschiers machen wir Pause am Vorsäß Stettli in einer wunderschönen Lage. Leider war von den umgebenden Bergen nichts zu sehen. Die Gruppe wurde geteilt. Diejenigen die schmutzige Bergstiefel nicht scheuten, querten auf einem lehmigen Pfad einen steilen Tobel. Die anderen wählten den bequemen Bergweg. Nun ging es zurück nach Seewis zur Einkehr in das Restaurant Schlössli, wo sich beide Gruppen wieder trafen. Trotz Regen haben alle Teilnehmer die Tour genossen und konnten nach einer Wanderung von 4 Std. wieder zufrieden nach Hause fahren.

 

05. Juni 19, Vom Alpsee zur Salmaser Höhe, Günter Hsu, Horst Michael
Bei dieser Wanderung lag ein Auf- und ein Abstieg von 450 hm und 12 km Wegstrecke vor den Wanderern. Bei bestem Wetter wanderten wir von Bühl am Alpsee mit 42 Wanderern ein Stück am Alpsee entlang und über die bewirtschafte Alp Schönreuth hinauf zum Carl Hirnbein Weg. Es boten sich immer wieder schöne Blicke hinab zum See und hinüber zum Prodel und zur Nagelfluhkette. Über die Thaler Höhe ging es hinauf zur Salmaser Höhe. Die ersten hatten bereits den Gipfel erreicht, als das schreckliche Ereignis eintrat, der völlig unerwartete, ohne jegliche Vorankündigung eingetretene Sekunden-Herztod unseres Bergkameraden Georg Schäfler. Die sofort eingeleiteten 1. Hilfe Maßnahmen mit Reanimation und dem Einsatz von Bergwacht, Notarzt mit Hubschrauber und Alpinpolizei waren leider vergebens. Dem besonnenen Verhalten der Führer ist es jedoch zu
verdanken, dass die reichlich geschockten Teilnehmer der Tour von den Führern sicher ins Tal zum geplanten Endpunkt der Wanderung in Thalkirchdorf geleitet wurden, von wo aus sie der Bus wieder nach Lindau brachte.

 

19.06.19, Von Bürserberg über die Tschengla zum Mottakopf, Horst Michael, Uli Gorbach
Von Bürserberg ging es mit 39 Teilnehmern bei strahlendem und warmem Wetter über Außerberg zum imposanten Wasserfall von Bürserberg. Dort stürzt sich der Kesselbach über mehrere Steilstufen in die Tiefe. Kurz danach hatten wir wieder einen Fast-Notfall. Eine Teilnehmerin hatte einen Schwäche- und Schwindelanfall. Nach einer ausgiebigen Essens- und Trinkpause ging die
Teilnehmerin in Begleitung zurück zum Ausgangspunkt. Am Maisäß Valschena teilte sich die Gruppe. Je nach Lust und Laune konnte der steilere oder der bequemere Weg auf den Gipfel des Mottakopf gewählt werden. Bei einer langen Gipfelrast wurden die umliegenden Berge bestaunt. Auf dem Rückweg wurden die beeindruckenden megalithischen Steinkreise auf der Tschengla besichtigt. Hier stieß auch die kreislaufschwache Teilnehmerin quietschvergnügt wieder zu der Gruppe. Der Abstieg zurück nach Bürserberg gestaltete sich kurzweilig und problemlos. Die Einkehr im Gasthaus genossen die Wanderer nach ihrer 4 ½ Std. Wanderung.

 

03.07.19, Wanderung über dem Walensee, Günter Hsu, Horst Michael
Obwohl der Wetterbericht gutes Wetter vorhergesagt hatte, empfing die Wanderer am Walensee ein kurzes aber heftiges Gewitter. Die Wanderer starteten nach Durchzug des Gewitters in Weesen am Westende des Walensee mit 46 Teilnehmern. Am See entlang ging es auf einem in den Fels gehauenen Sträßchen und durch Tunnels vorbei an der Burgruine Strahlegg und
weiter zum eindrucksvollen Seerenbach Wasserfall, der über die senkrechten Felswände der Churfirsten in 3 Stufen fast über 600 m herabstürzt. Durch den stillen Seerenwald wurde steil nach Quinten abgestiegen. Durch das Gewitter war der Weg rutschig und erforderte einige Achtsamkeit. In Quinten wähnten wir uns mit den Rebenhängen fast wie im Tessin. Wir genossen den Blick hinüber in die Berge des Kanton Glarus und des Sarganserland und beschlossen damit unsere 4 Std. Wanderung. Nach einem Einkehrschwung ging es mit dem Schiff über den See nach Murg, von wo uns der Bus wieder nach Hause brachte.

 

 

17.07.19, Rund Kellaspitze und Breithorn im großen Walsertal, Joe Eggert, Christiane Eggert
Unser Bus brachte uns nach Marul im großen Walsertal. Dort fuhren wir mit dem Wanderbus zur Alpe Lagutz. Nun konnten die 45 Wanderer endlich auf eigenen Beinen die Tour bei strahlendem Wetter und in zwei Gruppen, mit dem Aufstieg zum Garminsattel beginnen. Ab dem Garminsattel teilte sich die Gruppe wieder. Die meisten Wanderer wählten den bequemen Wanderweg zur Alp Steris. Eine kleine Gruppe wollte es wissen und nahm einen schmalen Bergpfad unterhalb des Breithorns, der zusätzliche 100 hm Aufstieg erfordert, unter die Beine. Alle trafen sich auf der Alp Steris wieder und verfolgten den engagierten Vortrag der Alpwirtin an der Sennerei der Alpe über die Alpwirtschaft in dieser Region. Der steile Abstieg nach Stein erforderte einige Aufmerksamkeit. Die Rückfahrt nach Sonntag war mit der Bergbahn nach einer Wanderzeit von 4 ½ Std sehr angenehm, bevor es mit dem Bus wieder zurück nach Lindau ging.

 

14.08.19, Sünsersee und Sünserspitze, Klaus Heinschke, Horst Michael, Günter Hsu, Uli Gorbach
Heute ging es mit 49 Teilnehmern bis zum Parkplatz unterhalb des Furkajochs. Unter der Führung von Klaus Heinschke, unterstützt von 3 weiteren Führern ging es in 2 Gruppen über die Alpe Portla hinein in die Berge, die Damüls wie eine Arena umrahmen. Das Wetter war zufriedenstellend, bedeckt, aber immer wieder zeigte sich die Sonne. Eine Gruppe hatte sich den Sünser See als Ziel ausgesucht, der umrahmt von Bergen in einer traumhaften Lage liegt. Die andere Gruppe bevorzugte ein Gipfelziel und stieg hinauf auf die Sünserspitze. Leider ließ der Hochnebel keine ungestörte Sicht zu. Am Sünser Joch trafen sich beide Gruppen wieder und wanderten gemeinsam hinab, über Oberdamüls nach Damüls zur Einkehr in die Walliser Stube, die sie nach einer Gehzeit von 4 ½ Std auch verdient hatten.

 

 

 

28.08.19, Wiesbadener Hütte, Günter Hsu, Ulrike Gorbach, Horst Michael

Heute war das Wetter einmal deutlich besser als vorhergesagt. Deshalb war bereits die Fahrt von Lindau über die Silvretta Hochalpenstrasse zur Bieler Höhe für die 40 Teilnehmer der Tour ein Erlebnis. Der Ausgangspunkt der Wanderung am
Silvretta Stausee, liegt auf einer Höhe von 2020 m. Bis zur Wiebadener Hütte, die auf 2443 m liegt, waren 430 hm zu bewältigen. Die ungewohnte Höhenlage war für die Teilnehmer eine echte Herausforderung. Zur Belohnung durften die Teilnehmer auf der Terrasse der Hütte einkehren und verweilen und konnten sich nicht sattsehen an der hochalpinen Landschaft der Silvretta. Die 7 km des Rückwegs zogen sich in die Länge, aber letztlich kamen alle Teilnehmer wohlbehalten und hoch befriedigt wieder am Bus an, der zur Rückfahrt nach Lindau schon bereitstand.

 

11.09.19, Kesselrunde im Ammergebirge, Joe Eggert, Christiane Eggert

Ein frühes Aufstehen war angesagt, die ersten Wanderer wurden bereits um 06:00 in Kressbronn abholt. Dann ging es
mit 35 Teilnehmern durch das Allgäu nach Halblech am Rande des Ammergebirges und von dort mit einem Kleinbus zur Kenzenhütte auf 1285 m. Bei wolkigem Himmel, trockenem Wetter und kühler Witterung startete die Wanderung zur Kesselrunde. Über das Scheinbergjoch und um den Vorderscheinberg herum, ging es wieder zurück zur Kenzenhütte. Unterwegs boten sich einzigartige Aus- und Weitblicke in das Ammergebirge und über das Alpenvorland. Diese Tour wurde vor 6 Jahren durch Gerhard Brombacher angeboten, der leider vor dem Tourentermin verstarb. Die Tour wurde dann von Sigi Ober und Jörg Mayser übernommen. Am Scheinbergjoch auf 1745 m wurde damals zum Gedenken an Gerhard ein kleines Holzkreuz errichtet. Die heutige Wandergruppe fand dieses Holzkreuz unversehrt vor und nutzte es zu stillem Gedenken an die Verstorbenen. Die Teilnehmer genossen nach 4 ½ Std. Wanderung die Einkehr in der Kenzenhütte, bevor es mit dem Kleinbus und dem Reisebus wieder zurück nach Lindau ging.

 

02.10.19, Piesenkopf am 02.10, Klaus Harder, Horst Michael
Der ursprünglich geplante Termin wurde wegen schlechtem Wetter abgesagt. Auch beim Ersatztermin 1 Woche später, sah das Wetter nicht viel besser aus. Trotzdem machten sich 17 wetterfeste Wanderer auf den Weg. Bei stark bedecktem Himmel ging es vom Parkplatz der Scheuenalpe an der Riedbergpasstrasse stetig hinauf in Richtung Scheuenpaß. Immer wieder überraschte uns ein kräftiger Regenschauer. Aber wir ließen uns die Stimmung nicht verderben. Nur den Gipfel mussten wir auslassen, da er völlig im Nebel lag. Das wunderschöne Ziebelmoos, seit 2000 bayrisches Naturerbe, hatte auch bei diesem Wetter seine Reize. Mancher hätte sich allerdings statt der Bergstiefel sicher Gummistiefel gewünscht. Kein Wunder, denn wir befinden uns hier auf
der europäischen Wasserscheide, zwischen Rhein und Donau. Aber alle erreichten wohlbehalten den Abholpunkt an der Paßstrasse. Bei der wohlverdienten Einkehr konnten sich alle, über die dem Wetter zum Trotz gelungene Tour, von über 4 Std. Gehzeit freuen.

 

 

 

09.10.19, Geologischer Pfad am Überlinger See, Horst Michael, Traudl Arnold, Klaus Harder
Manchmal läuft’s einfach nicht so gut. Stau auf der Anfahrt und Regen, Regen, Regen. Aber davon ließen sich die 42 Teilnehmer dieser Wanderung, regenfest ausgerüstet, nicht allzu sehr beeindrucken. Petrus hatte auch ein Einsehen und stellte immer mal wieder die himmlische Dusche ab. Leider konnte bei diesem Wetter die geplante Route nicht gegangen werden, sondern es ging auf guten Wegen vom Ausgangspunkt, dem Bahnhof Sipplingen, direkt zur Bodensee Wasserversorgung auf dem Sipplinger Berg. Die Besichtigung des Wasserwerkes war sehr interessant und vermittelte den Teilnehmern neue Erkenntnisse über Wasser und seine Aufbereitung zum Trinkwasser. Nach der Besichtigung ging es wieder zum Bahnhof Sipplingen zurück. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus zur geplanten Einkehr auf den Haldenhof. Dort oben konnte man auch bei Regen ahnen, welch traumhaften Blick man von hier hat. Nach der Einkehr ging es über den geologischen Pfad vorbei an der Ruine Hohenfels zurück nach Sipplingen. Auf diese Weise hatten wir dem miserablen Wetter trotzdem eine Wanderung über 2 ½ Std abgetrotzt.

 

 

23.10.19. Zum Kasspätzlessen nach Schönenbach, Joe Eggert, Christiane Eggert, Klaus Harder
Inzwischen ist es bereits Tradition, die Abschlusswanderung der Senioren führt von Sibratsgfäll nach Schönenbach. Nach dem durchwachsenen Wandersommer gab Petrus sein Bestes und so konnten die 47 Teilnehmer bei strahlendem Wetter die Wandersaison 2019 beschließen. Die Führer boten 2 Routen an, eine gemütlichere über Forst und Waldwege und etwas fordernder, auf Wanderpfaden über den Hengstig. Nach ca. 2 Std Wanderzeit trafen alle Teilnehmer pünktlich um 11:30 im Gasthaus Eggender in Schönenbach ein und konnten sich über die berühmten Käsknöpfle hermachen. Einige Teilnehmer
wählten bei diesem Kaiserwetter sogar einen Sitzplatz im Freien. Gestärkt und zufrieden ging es gemeinsam wieder auf den Rückweg nach Sibratsgfäll, wo der Bus wieder bereitstand. Mit der Wanderung hatten die Teilnehmer nicht nur einen kulinarischen Genuss erlebt, sondern sich auch an der Landschaft und dem Miteinander erfreuen können. Damit war die Wandersaison 2019 beendet. Es gab Touren bei bestem Wetter, aber auch Touren bei denen die die Regenkleidung wichtiges Ausrüstungsutensil war. Petrus war den Seniorenwanderern in dieser Saison nicht immer gut gesonnen. So mussten wegen schlechtem Wetters 3 Touren abgesagt werden.

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